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Das 1. Wiegen und Vermessen nach dem Start – Ist Sarah auf dem richtigen Weg?

Knapp 5 Wochen ist es nun her, dass Sarah so richtig mit der Ernährungsumstellung und dem gezielten Training im „Projekt Deines Lebens“ begonnen hat. Zeit ein erstes Fazit zu ziehen und gemeinsam zu schauen, ob Sarah auf dem richtigen Weg ist. To-Do’s für heute: Puls, Blutdruck und Körperumfänge messen, sowie das neue Gewicht bestimmen.

Zu Beginn heißt es Blutdruck und Puls messen. Hier sind nach dieser kurzen Zeit sicherlich keine Wunder zu erwarten und dennoch sollte der Blutdruck zumindest gleich geblieben sein oder eine leichte Tendenz nach unten zeigen. Im Allgemeinen kann davon ausgegangen werden, dass der Blutdruck zwischen 1,0 – 1,5 mmHg pro Kilogramm Körpergewicht, das man verliert, sinkt. Die ist natürlich individuell und von der jeweiligen Person abhängig. Fakt ist jedoch, dass eine gesunde und bedarfsgerechte Ernährung in Kombination mit Sport einen sehr positiven Einfluss auf Blutdruck und Puls hat. Bei Sarah gibt es tatsächlich schon kleine positive Tendenzen was den Blutdruck und den Puls angeht.

Als nächstes ging es an die Umfänge: Brust, Taille, Hüfte, Oberschenkel und Oberarm. Im Bereich der Umfänge passiert erfahrungsgemäß häufig am schnellsten etwas, wenn man mit dem Ziel „langsam, gesund und gezielt abnehmen“ an seine persönliche Veränderung herangeht. Bei Sarah hat sich in den letzten Wochen ordentlich was getan. Sie hat 5,5 cm an der Brust, 4 cm an der Taille, jeweils 2 cm an Oberschenkel und Oberarm und sage und schreibe 10 cm Umfang an der Hüfte verloren!!! Eine mega Leistung!!!

Die letzten Vorbereitungen für das Wiegen. Waage einstellen, desinfizieren und …

… Sarah draufstellen 🙂

Bei der Gewichts- und Köperfettbestimmung mittels Bioimpendanzwaage (BIA) sollte stets darauf geachtet werden, bei jeder Messung ähnliche Bedingungen zu schaffen, die das Ergebnis möglichst wenig beeinflussen. Das bedeutet, dass man beispielsweise nicht bei der ersten Wiegung morgens vor dem Frühstück und bei der zweiten Wiegung abends nach dem Abendessen wiegt. Dies führt logischerweise zu verfälschten Ergebnissen. Zu empfehlen sind Messungen zur selben Tageszeit und gerade bei der Bioimpendanzmethode vor einer größeren Mahlzeit und der Zuführung von größeren Mengen an Flüssigkeit. Sarahs Gewicht ist in knapp 5 Wochen um 3,7 kg gesunken, der Körperfettanteil reduzierte sich um 2,3 %. Das entspricht einer gesunden und natürlichen Gewichtsabnahme OHNE den Körper zu sehr in eine „Hungersnot“ zu zwingen.

Bäääääämmm!!!! Erstes Wiegen erfolgreich gemeistert! Weiter so, Sarah!

 

Zusätzlich zu den „harten Zahlen und Fakten“ hat sich Sarahs Wohlbefinden sehr positiv verändert. Sie spricht von mehr Energie, ein verbessertes Hautbild und auch mehr Motivation im Alltag. Ab März wird Sarah neben dem inmotion Gruppentraining verstärkt ins Einzeltraining gehen. Es bleibt also sehr spannend, wie sie sich in den nächsten Wochen weiterentwickelt und ob Ihr das 1:1 Training noch einen größeren Schub nach vorn gibt!

Auf eine interessante Frage, die sich viele immer wieder stellen, möchte ich in diesem Beitrag kurz eingehen:

Warum verlieren Menschen oftmals einiges an Umfang, aber verhältnismäßig wenig Gewicht und …

… wiegen Muskeln wirklich mehr als Fett?

Fakt ist: 1 Kilo Muskelmasse wiegt genauso viel wie 1 Kilo Fett! Also sind Muskeln nicht per se schwerer als Fett, aber …

… es gibt einen entscheidenden Unterschied in der Dichte von Fett und Muskelmasse. Wiegt man beispielsweise das gleiche Volumen an Muskelmasse und Fett ab, dann würde das Muskelgewebe mehr wiegen, da Muskeln eine höhere Dichte aufweisen. Während Fett eine Dichte von 0,92 g/cm³ aufweist, sind es bei der Muskulatur 1,06 g/cm³! Tatsächlich nimmt 1 Kilo „fluffiges Fett“ cirka vier mal den Platz von Muskelgewebe ein. Somit ist es durchaus möglich schlanker auszusehen und an Umfang zu verlieren, ohne gleichzeitig an Gewicht verloren zu haben.

Letztlich lautet die Frage immer: „Was will ich und wie möchte ich aussehen?“

Ist es mein Ziel möglichst schnell an Gewicht zu verlieren, unabhängig davon, ob ich meine für den Alltag so wichtige Muskulatur bestmöglich erhalten möchte, gibt es einen ganz einfachen Weg: Extrem wenig Kalorien zu sich nehmen, um so eine sehr negative Energiebilanz herzustellen. Die Folge ist ein schneller Verlust an Gewicht, der häufig wieder in das Gegenteil umschlägt (JoJo-Effekt), wenn man sich wieder „normal“ ernährt. Dies wird früher oder später bei jedem so kommen, weil:

  1. Der Körper sich irgendwann die Energie zurückholt, die ihm lange entzogen wurde.
  2. Kein Mensch über Monate und Jahre im „Hungerzustand“ bleiben kann und will und so über kurz oder lang (häufig unkontrolliert) wieder „zuschlägt“.

Zusätzlich führt schneller Gewichtsverlust zu schlaffer Haut und schlechtem Wohlbefinden. Genau hier setzen häufig sogenannte „Crash-Diäten und Kuren“ an, die mit sehr schnellem Gewichtsverlust locken und suggerieren ohne Bewegung und einer langfristigen Umstellung der Ernährungsgewohnheiten effektiv an Gewicht zu verlieren und auf Dauer fit & schlank zu werden. Vergessen wird jedoch gerne mal, dass der Verlust an Gewicht hier einzig und allein darauf zurückzuführen ist, dass die Person nichts mehr isst und Ihren Körper über längere Zeit in einen Hungerzustand versetzt.

Auch die häufige Aussage in diesem Kontext das Muskulatur erhalten bleibt OHNE etwas dafür tun zu müssen, beispielsweise in Form von Sport, ist schlichtweg FALSCH! Ich kann mit einer gezielten Ernährung zwar meine Muskulatur vor Atrophie (Muskelabbau) schützen, effektiv jedoch nur, wenn ich Sie auch immer wieder gezielt trainiere und bewege!

Das Ziel sollte also nicht sein, einfach nur „dünn“ zu werden sondern „fit und stark“. Vielleicht kennen einige von euch den Satz: „Be strong, not skinny!“ – That’s it!

Die für den Menschen so wichtige Muskulatur muss bestmöglich erhalten werden und man sollte gezielt versuchen das Körperfett sukzessive zu reduzieren! Dafür sind keine „Crash-Diäten“ oder Pillen notwendig. Jeder Mensch hat alles was er dafür braucht bereits in sich: SEINE EIGENE KRAFT UND STÄRKE. Der Körper muss nicht hungern und ich brauche ihn auch nicht jeden Tag mit stundenlangem Sport zu bearbeiten. Mit ein wenig Geduld, Durchhaltevermögen und einem gesunden Mittelmaß kann jeder langfristig fit & vital werden, ohne sich mit Diäten oder anderen Dingen zu quälen.

Also seid nicht verzweifelt, wenn auf der Waage vielleicht gewichtsmäßig mal nicht allzu viel passiert! Ernährt Euch weiterhin gesund & bedarfsgerecht, bleibt in Bewegung und glaubt an Euch! Fangt nicht an zu hungern oder irgendwelche Diätpillen einzuwerfen! Messt regelmäßig Eure Umfänge und seid stolz wenn das Körperfett Stück für Stück schmilzt und ihr euch fitter und gesünder fühlt. Genau dann wird der ganze Prozess nachhaltig und gesund. Anschließend wird es euch auch nicht mehr schwerfallen das neue Lebensgefühl in den Alltag zu transportieren und euch weiter selbst zu motivieren.

Die Devise lautet also: „Glaube an Dich und halte durch“ … dann läuft es irgendwann von ganz alleine … GARANTIERT! 🙂

Andre

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