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Du bist was Du isst! Gemeinsames Einkaufen und Kochen (Teil 1) … und warum sich „gesund“ und „lecker“ nicht ausschliessen!

Training und Bewegung ist für einen vitalen Körper wichtig, aber noch wichtiger ist die Kombination von gezieltem Training mit einer gesunden, bedarfsgerechten Ernährung, um langfristig das Beste aus sich und seinem Köper herauszuholen. Nicht umsonst spricht man bei der Regel für maximalen Erfolg von 70 % Ernährung und 30 % Training. Maximaler Erfolg war das Stichwort und so ging es letzte Woche gemeinsam zum Einkaufen, um anschließend ein leckeres „3-Gänge Menü“ zu zaubern.

Aber worauf kommt es bei einer bedarfsgerechten und gesunden Ernährung an? Keine Sünden mehr? Kein Stückchen Schokolade oder ein Glas Wein? Natürlich nicht! Aber gesunde Ernährung kann Spaß machen und so wenig wie ein Tag „gute Ernährung“ gesund macht, macht ein Tag „schlechte Ernährung“ krank und dick. Eigentlich gibt es nur einen wichtigen Grundsatz den man befolgen sollte: „Ernähre dich zu 90 % natürlich und gesund, dann sind 10 % Sünde kein Problem“. Das Problem liegt heutzutage meistens an zwei wesentlichen Faktoren, die eng miteinander verzahnt sind:

  1. Wir nehmen uns nur noch selten Zeit für unser Essen und deren Zubereitung und greifen auf Convenience-Produkte zurück
  2. Diese Produkte machen kurzfristig zwar satt, liefern unseren Körper aber bis auf eine hohe Anzahl „leerer Kalorien“ und Zusatzstoffe nicht viel, was mit „natürlicher Ernährung“ zu tun hat.

Die Folgen sind häufig: Unwohlsein, schlechte Haut, Schlafstörungen, Antriebslosigkeit und häufiges auftreten von sogenannten Zivilisationskrankheiten, wie Übergewicht, Diabetes, sowie Herz-Kreislauf-Erkrankungen. In Verbindung mit wenig Bewegung entwickelt sich so Stück für Stück ein Teufelskreis. Aber jetzt kommt die gute Nachricht:“ MAN KANN ETWAS DARAN ÄNDERN!“ Und das ist gar nicht so schwer und kompliziert wir manch einer vielleicht denkt. Egal ob im Alltag, auf der Arbeit oder auf Reisen … mit ein wenig Übung schafft es jeder sich natürlich und bedarfsgerecht zu ernähren.

Natürliche Ernährung orientiert sich immer an Produkten, die „natürlich gewachsen“ und nicht im großen Maße verarbeitet wurden.

Genau diese „unnatürliche Weiterverarbeitung“ von Lebensmitteln und das Zufügen von Zusatzstoffen wie Geschmacksverstärker, Zucker oder Emulgatoren ist Verantwortlich dafür, warum unser Körper nicht mit den Lebensmitteln umgehen kann, die wir ihm tagtäglich zuführen.

Man sollte sich viel öfter Fragen, welche Produkte das Wort LEBENSMITTEL überhaupt verdienen. Bei weitem nicht alle sind MITTEL zum LEBEN, sondern eher MITTEL gegen LEBEN.

Ein bisschen scharf ist immer gut 🙂 Peperoni enthalten Capsaicin, ein Stoff der länger sättigt, appetithemmend wirkt und den Stoffwechsel leicht ankurbelt, was sich positiv auf die Fettverbrennung auswirken kann.

Sarah’s Einkaufswagen sieht schon mal ganz gut aus …  gesund und farbenfroh 😉

Vergleichen und sich ein wenig Zeit für den Lebensmitteleinkauf nehmen ist immer ein guter Weg. Ein Hauptaugenmerk sollte bei allen Lebensmitteln auf die Inhaltsstoffe liegen. Gewöhnt man sich den „Blick auf die Inhalte“ erst einmal an, ist es auch in der Zukunft viel leichter, intuitiv „das Richtige“ zu kaufen, wenn mal weniger Zeit für den Einkauf zur Verfügung steht.

Fisch ist nicht nur eine sehr gute natürliche Proteinquelle, er enthält auch wichtige Omega-Fettsäuren, die unser Herz stärken und was viele vielleicht gar nicht wussten … beim abnehmen helfen!

Stellt man seine Ernährung in Richtung „Low-Carb“ oder auf „Carb-Cycling“ langfristig um, sind Eier ein wesentlicher Ernährungsbestandteil. Wenn man sich ein wenig Mühe macht, ist man selbst oft überrascht, was für tolle Gerichtsvariationen mit Eiern möglich sind.

Das Thema Öle ist wirklich sehr spannend und bietet viel Gesprächsstoff. Man glaubt gar nicht, wie viele inhaltliche Unterschiede es bei den einzelnen Ölen gibt. Oft wird vermutet Öl ist Öl und da ist doch nur Fett drin … aber weit gefehlt. Über welche Arten von Fett sprechen wir und wie integriere ich Fette optimal in meine Ernährung? Öle liefern dem Körper viel mehr als nur Fett. Sie haben unterschiedliche positive Auswirkungen auf Körperfunktionen, enthalten Vitamine und wirken Entzündungsprozessen im Körper entgegen. Wichtige Fragen über die sich jeder mal grob informieren sollte. Allein das Thema „Öl und Fett“ bietet Potenzial für einen eigenen Beitrag 🙂

Kaltgepresste Öle haben den Vorteil, dass sie bei der Produktion ohne Hitzeeinwirkung gewonnen werden. Die darin enthaltenen Nährstoffe bleiben unverändert enthalten. Im Allgemeinen wird häufig dazu geraten, Öle zu verwenden, die einen hohen Anteil an mehrfach ungesättigten Fettsäuren enthalten (z.B. Nussöle, Leinöl und Avocadoöl). Dies ist grundsätzlich richtig, da ungesättigte Fettsäuren einen positiveren Einfluss auf unser Cholesterin haben, als gesättigte Fettsäuren und zusätzlich höhere Anteile an Omega-3 und Omega-6 enthalten, aber …

… auch Öle mit einem sehr hohen Anteil an gesättigten Fettsäuren haben Ihren Nutzen und sollten in einer gesunden und bedarfsgerechten Ernährung nicht fehlen. Lange Zeit wurden gesättigte Fettsäuren „verteufelt“ das sie das sogenannte „schlechte Cholesterin (LDL)“ fördern. Was oft vergessen wurde war allerdings, dass auch gesättigte Fettsäuren durchaus wichtige und positive Effekte auf unseren Körper haben. Man kann sich als kleine Faustformel also merken: „In der Ernährung sollte der Anteil an einfach- und mehrfach ungesättigten Fettsäuren überwiegen, dennoch sind auch gesättigte Fettsäuren für unseren Körper wichtig und sollten in die Ernährung mit eingebaut werden.“

Kokosöl ist eins der „Klassiker“. Es hat einen hohen Anteil an gesättigten Fettsäuren und sollte dennoch in keiner Küche fehlen. Es gehört zu einer der natürlichsten Öle, die uns die Natur schenkt. Es besteht aus vielen mittelkettigen Fettsäuren (primär: Laurinsäure) und hat damit sehr positive Auswirkungen auf unseren Tiglycerinspiegel (Blutfettwerte). Darüber hinaus wirkt es entzündungshemmend und ist leichter verdaulich als andere Öle. Übrigens: Kokosöl lässt sich auch hervorragend als „Creme“ verwenden. Es ist erstaunlich wie sanft die Haut dadurch wird … probiert es aus, vorausgesetzt man mag es mit einem leichten Kokosduft rumzulaufen 😉

Zum Ende der Einkaufstour noch ein wenig Salat …

… letzter Check ob wir alles für unser Menü beisammen haben …

… und ab geht’s zur Kasse!

Was wir alles aus den leckeren Zutaten zaubern, erfahrt ihr nächste Woche in Teil 2 des Beitrags Du bist was Du isst! Gemeinsames Einkaufen und Kochen (Teil 2) … und warum sich „gesund“ und „lecker“ nicht ausschließen!

Seid gespannt und natürlich gibt es auch die entsprechenden Rezepte dazu 😉

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