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Sarah´s großes Finale im Projekt Deines Lebens – Jetzt geht´s auf´s Wasser!

Wie schnell doch ein halbes Jahr vergeht! Kaum ist Sarah mit den ersten Trainingseinheiten bei eisigen Temperaturen in das „Projekt Deines Lebens“ gestartet, steht auch schon der Sommer vor der Tür. Was sich körperlich und auch geistig bei Sarah alles positiv verändert hat, ist wirklich der Knaller. Vor dem letzten Check-up, sollte Sarah noch mal ein ganz besonderes Trainingserlebnis bekommen… es ging mit dem Stand-up Paddle Board auf den Oldenstädter See.

Stand-up Paddling? Was ist das überhaupt?

Das Stand-up Paddling (kurz: SUP)  ist inzwischen viel mehr als nur eine reine Trendsportart auf dem Wasser. Neben der physischen & mentalen Entspannung trainiert man den kompletten Körper, speziell die Rumpf- und Tiefenmuskulatur, Gleichgewicht, Beweglichkeit und die Motorik. Alles wichtige Faktoren, die gerade bei der Entstehung von Rückenschmerzen eine große Rolle spielen. Das „SUPen“ ist für jedes Fitnesslevel und jedes Alter gleichermaßen geeignet. Du kannst es sowohl zur Entspannung und zum relaxen nutzen, aber auch ein wirklich anstrengendes Workout mit dem SUP durchführen. Stand-up Paddling ist zudem ein äußerst gelenkschonendes Ganzkörpertraining. Und das Beste ist…

…das  SUPen zu erlernen ist wirklich kinderleicht!

Mit „schwerem“ Marschgepäck ging es vom Parkplatz an den Oldenstädter See, wo die Stand-up Paddle Boards aufgebaut werden mussten

 

Was viele gar nicht wissen ist, dass neuartige SUPs sogenannten iSUPs sind. Also inflatable Boards, die man vor der Benutzung aufpumpt und anschließend wieder einfach und platzsparend im Rucksack verstaut.

Alles was man zum Stand-up Paddeln benötigt, findet Platz im Rucksack

Bevor es für Sarah an das erste „Workout des Tages“ geht, dem aufpumpen Ihres Boards, wird das 3-teilige Paddel zusammengebaut.

Kurz die Pumpe erklärt… die Vorfreude steigt 🙂

Die SUPs ausrollen uns anschließend die Pumpe auf das Ventil stecken…

Das Ventil sollte hier nach oben zeigen, so dass man auf dieses bequem zugreifen kann. Das Ventil befindet sich meist im hinteren Teil des Stand Up Paddel Boards.

Nun geht es ans Aufpumpen des Stand Up Paddel Boards. Fixiert wird die Pumpe mit den Füßen und man arbeitet mit Kräftigen Arm Zügen am Pump-Hebel. Anfangs geht das Pumpen noch relativ leicht, aber mit zunehmendem Druck wird das Drücken der Pumpe schwerer und schwerer…

… ein Standard SUP-Board hat ein Volumen von 300-400 Liter. Diese müssen erst einmal ins Board gepumpt werden 🙂 Das Aufpumpen des Boards ist von kräftigen Paddlern in der Regel in 5-6 Minuten erledigt. Etwas schwächere Paddler benötigen knapp 10 Minuten 😉

Nachdem nun das Board final gcheckt und das Paddel auf die richtige Größe eingestellt ist, geht es endlich auf´s Wasser!

Ab mit den Boards ins Wasser…

… und ein wenig Theorie für die ersten Paddelschläge. Man steht mit den Füßen hüftbreit auseinander und parallel in Höhe der Trageschlaufe bzw. der Griffmulde auf dem Brett. Dabei sind die Knie leicht gebeugt. So werden kleine Wellen leicht ausgeglichen. Immer versuchen sich locker zu machen, auch wenn es anfangs schwer fällt 🙂 Das Gefühl auf rohen Eiern zu stehen geht nach ca. 10 min vorbei. Der Druckarm (obere Arm am Griff, entgegengesetzte Paddelseite) ist führend bei der gesamten Paddelbewegung und steht idealerweise senkrecht über dem Paddelblatt. Der Zugarm (paddelseitig) greift ungefähr schulterbreit unter dem Griff an den Holm. Er ist der Dreh- und Angelpunkt der Paddelbewegung und bleibt durchweg fast gestreckt.

 

 

 

Um ein besseres Gefühl für das Board zu bekommen, fällt es vielen Personen leichter, die ersten Meter auf dem SUP auf Knien zu fahren.

Aber Sarah ist top motiviert und nach der ersten kleinen Runde auf Knien…

… möchte Sie unbedingt das Paddeln im Stehen versuchen 🙂 SUPER!

Die meisten finden auch im Stehen relativ schnell Ihre Balance, wenn Sie erst mal wissen wie das Board und Ihr Körper reagieren.

Mit positivem Gefühl, ging es dann auf Sarah´s erste, richtige Stand-up Paddel Runde im Stehen…

… ob Sie wohl trocken geblieben ist? 😉

Immer wieder schwer beeindruckt, wie Sarah neue und ungewohnte Dinge anpackt und ausprobiert. Genau das ist der richtige Weg! Alles versuchen, sich ausprobieren und wenn es nicht direkt klappt, den Mut nicht verlieren.

Nicht anders erwartet, steht Sarah nach ca. 15 Minuten auf dem SUP. Ohne das Sie diesen Sport vorher je ausprobiert hat!

Sichtlich stolz endet Sarah´s erste „SUP Session“. OHNE auch nur einmal in „ungewollten Ganzkörperkontakt“ mit dem Wasser gekommen zu sein. Es wird sicherlich nicht Ihre Letzte gewesen sein 🙂

Jetzt noch schnell die Boards vom Sand befreien und das SUP abbauen. Beim Abbau öffnet man das Rückschlagventil in dem man es reindrückt und 90 Grad gegen den Uhrzeigersinn dreht. Die Luft fängt nun an auszuströmen. Das Board mit den Finnen zum Boden liegend, vom Bug (vorne) des Boards aus beginnend in kleinen Schritten übereinander rollen.

Und alles wieder im Rucksack verstauen.

So das das Material wieder direkt vorbereitet ist, für den nächsten tollen Tag auf dem Wasser 🙂

Ihr möchtet wissen welche Muskeln durch das SUPen beansprucht werden?

SUPen ist ein sehr gutes Rund-um-Training. Beim Paddeln werden vor allem Schulter und Arme, insbesondere Trizeps, sowie Rumpf- und Bauchmuskulatur gestärkt. Durch die Haltung auf dem Board entsteht eine Spannung vom Fußgelenk bis zur Nackenmuskulatur, davon profitieren auch verkürzte Bauchmuskeln. Durch das ständige Ausbalancieren werden Beine und die Tiefenmuskulatur im Rumpf trainiert. Positive Folge: Das hilft auch bei Rückenproblemen.

Ein weiterer Pluspunkt: SUP ist ein gelenkschonender Sport, der auch verspannte Nacken- und Schultermuskeln lockert und die Durchblutung im Rücken fördert.

Ihr seht, das SUPen ist ein ideales Ganzkörperworkout für jedes Alter und Fitnesslevel. Es kann vom entspannten fahren, bis zum anspruchsvollen Fitnesstraining völlig unterschiedlich aussehen. In jedem Fall macht es aber eine ganze Menge Spaß und ist mal komplett was anderes.

Fragt mal Sarah, die trotz der intensiven Trainings in den letzten Monaten am nächsten Tag trotzdem von Muskelkater (vor allem in den Beinen 🙂 ) berichtete. Der Tag auf dem Wasser war super! Neben einem effektiven Training, wie immer mit ganz viel Spaß. So neigt sich das „Projekt Deines Lebens“ dem Ende und in der nächsten Woche geht es für Sarah zum Letzten Mal ans wiegen und messen. Es bleibt spannend…

Wer neugierig auf das Stand-up Paddeln geworden ist, findet sämtliche Infos von inmotion personal coaching & training zu den SUP Angeboten in Uelzen auf: https://www.inmotion-personal-training.de/stand-up-paddling-sup/

 

 

 

 

 

 

Sarah startet beim AZ-Abendvolkslauf in Uelzen!

Inzwischen darf es bei Sarah gerne auch „etwas mehr“ sein, so dass Sie sich kurzerhand entschlossen hat, am AZ-Abendlauf in Uelzen an den Start zu gehen und sich ihrem ersten Nordic-Walking-Wettbewerb zu stellen. Leider spielte das Wetter so gar nicht mit, aber als mittlerweile erfahrene „Outdoor-Sportlerin“ macht Sarah das natürlich nichts aus und sie gibt trotzdem Vollgas 🙂

Startnummer 58 und Daumen hoch, bevor es auf die Strecke durch Uelzen geht.

Und schon fällt der Startschuss. Vom HEG Gymnasium ging es für Sarah zum Königsberg auf recht schlammigen Wegen und wieder zurück zum HEG.

Ja, das liebe Wetter. Es war nass und ungemütlich, aber von Witterungsverhältnissen lässt sich Sarah schon lange nicht mehr aufhalten. Mit positiver Einstellung geht es weiter voran.

Und natürlich immer genügend Flüssigkeit für Körper und Geist. Nicht nur von oben, sondern auch von innen 🙂

Wow, echt eine richtig coole Leistung die Sarah hier vollbracht hat. Sie kann wirklich stolz auf sich sein. Am Ende war es der 21. Platz von 52 Startern bei den Nordic Walkern. Insgesamt gingen zusammen mit den Walkern ungefähr 110 Sportler an den Start, wo Sarah doch einige hinter sich lassen konnte. In 44 Minuten hat sie die ca. 5 km hinter sich bringen können. Zum Vergleich: Die Siegerzeit lag bei sehr sehr guten 36 min.

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Inmotion Outdoor-Trainingseinheit für Fortgeschrittene – Los geht´s auf die Zielgerade, mit Abstecher in den Dschungel!

Durch die regelmäßigen Sporteinheiten hat sich Sarah in allen Bereichen enorm verbessert. Sie hat nicht nur gesund und stück für stück ihr Gewicht reduziert, Muskeln aufgebaut und ihre Kondition verbessert, sie hat sich auch mental stark entwickelt. Es ist wahnsinn, wie die Zeit rennt und in etwas mehr als 3 Wochen neigt sich das „Projekt Deines Lebens“ schon wieder dem Ende. Rechtzeitig zum Endspurt zum letzten „Wiegen und Messen“ geht Sarah noch mal in die Vollen! Da wir inzwischen bei ihr in jedem Fall schon von „Fortgeschritten“ sprechen dürfen, darf natürlich das Training auch gerne noch mal ein kleines Stück härter werden 😉 Es wurde also Zeit für eine „krasse Einzeleinheit“ am Oldenstädter See 🙂

Aufwärmen mit „Basis-Übungen“. Allerdings können auch „Basis-Übungen“ sehr fortgeschritten durchgeführt werden 😉

Klassische Lunges werden beispielsweise eingesprungen und bringen die Beinchen und vor allem den Popo am nächsten Tag richtig zum brennen 🙂

Intervall-Sprints mit hoher Intensität …

… gefolgt von schnell ausgeführten „Mountain Climber“

Ein bisschen Plyo-Training darf natürlich auch dabei sein 🙂

Oh nein, und schon wieder der Medizinball 🙂

Den Crunches mit dem 5 kg Medizinball folgen direkt 10 Burpees … schließlich sind wir nicht mehr bei den Anfängern 😉

Eine der wohl am „meist gehassten Übungen“ im Bodyweight und High Intensity Training. Die guten, alten Burpees. Leider auch eine der Effektivsten.

Auch den Unterarmstütz kann man auf viele unterschiedliche Arten „pimpen“. Heute kamen bei Sarah die Body Toner mit ins Spiel.

Partnerübung am Battle Rope. Auch hier sind Einsteigerübungen für Sarah keine Herausforderung mehr. Daher gibt es heute heftige „SLAMS“. Rock on, Sarah!

Mentale Stärke! Seine Grenzen austesten und drüber hinaus gehen … das gelingt Sarah inzwischen wirklich gut.

Und wenn es doch mal „eng“ wird mit dem Durchhalten … ist der „nervige Trainer“ an ihrer Seite und pushed sie bis zum Schluss 🙂

Falls nötig, wird natürlich immer noch korrigiert und unterstützt.

Nach den ersten Übungen mit hohen Intensitäten gab es für Sarah mal etwas „anderes“. Sie machte Bekanntschaft mit einer weiteren neuen Trainingsform, welche „inmotion“ verstärkt in Trainings einsetzt … den sogenannten „Animal Moves“

Was auf den ersten Blick nach Entspannung aussieht, entpuppt sich zu einem wirklich fordernden Ganzkörperworkout.

Das „Animal Moves“-Training besteht aus komplexen Bewegungsabläufen, die an Tierbewegungen angelehnt sind.

„The Crab“ (zu deutsch „Die Krabbe“) ist eine klassische „Animal Moves“-Übungen, die tatsächlich sehr fordernd sein kann … probiert es mal aus 😉

Auf der Kombination verschiedener „Tierbewegungen“ folgen meist sogenannte Ruhe- oder Verweilpausen. Diese Pose ist der „Gorilla“ 🙂

„Der Gepard“ war heute die letzte Übungen bei Sarahs kleinem Ausflug in den Dschungel. 🙂

Bevor es noch mal ein wenig Power mit dem Medizinball gab.

Der Squat in Kombination mit dem Medizinball macht zum Ende des Trainings noch mal richtig Spaß … da kommt doch Freude auf! 😉

Der „Plank Walk out“ an der Bank war dann der krönende Abschluss eines schönen Trainings bei sonnigem Wetter am See.

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Zwischenkontrolle mit dem Harvard-Step-Test – wie hat sich Sarah’s Ausdauer entwickelt?

Dieses Wochenende war es an der Zeit, einen Re-Test in Bezug auf Sarahs Grundlagenausdauer zu machen. Schließlich arbeiten wir im „Projekt Deines Lebens“ ganzheitlich. Das heißt, es geht nicht nur darum einfach nur Gewicht zu verlieren oder Muskeln aufzubauen, dass „Gesamtpaket“ soll stimmen und langfristig eine positive Veränderung und somit ein neues, positives Lebensgefühl nach sich ziehen.

Hierfür wurde zum Start des Projektes der sogenannte „Havard-Step-Test“ ausgewählt, der relativ leicht durchführbar ist und einen guten ersten Einblick über die Ausdauerfähigkeit einer Person gibt. Hier noch mal eine kurze Beschreibung zur Durchführung der Tests:

Der „Harvard-Step-Test“ nutzt die Erholungsfähigkeit nach einer dauerhaften Belastung als Fitness-Index. Hierzu wird die Pulsfrequenz in regelmäßigen Abständen nach der Belastung ermittelt. Das Ziel des Tests ist die Messung der allgemeinen aeroben Ausdauer, sowie der Kraftausdauer der Beinmuskulatur. Da der Test mit einfachen Mitteln durchzuführen ist, findet er in der Praxis häufig Anwendung. Man benötigt im Allgemeinen lediglich eine Uhr (bzw. Pulsuhr) und einen Aufstieg.

Ablauf: Die Testperson steigt in drei Minuten insgesamt 90 mal auf die Stufe mit beiden Beinen hinauf und herunter, das heißt ein mal entspricht rauf, rauf, runter, runter. Wenn möglich, sollte ein Metronom mit 120 BPM verwendet werden, um den Auf- und Abstieg zu tackten.

Gemessen werden der Ruhepuls (RP) vor der Belastung, der Belastungspuls (BP) am Ende der 3 Minuten und der Erholungspuls EP (eine Minute nach dem Testende). Aus diesen drei Werten wird der Leistungsindex (LI) nach folgender Formel berechnet und anschließend der individuelle Fitness-Index einer Tabelle entnommen.

Leistungsindex = (RP + BP + EP – 200) : 10

Bei Sarah ergab sich beim Ihrem ersten „Harvard-Step-Test“ ein Indexwert von 16, was einer eher schwachen Grundlagenausdauer entspricht. Schauen wir mal, welches Ergebnis uns der Test diesmal liefert 🙂

Zuerst gilt es wieder alle Vorbereitungen zu treffen. Ruhepuls ermitteln, Zeit einstellen und für den Start bereit machen.

Und auf geht’s. Drei Minuten Auf- und Abstieg.

Sarah fällt es direkt und deutlich spürbar auf, wie sie sich verbessert haben muss. Eines ihrer ersten Sätze war: „Da habe ich beim ersten mal aber schon ganz schön geschnauft und jetzt fällt es wesentlich leichter.“

Die letzten Sekunden laufen und …

… dann geht es an die Pulswerte nach der Testbelastung.

Schnell noch den Taschenrechner zur Hand nehmen und den Indexwert ausrechnen …

… und natürlich entsprechend schriftlich festhalten.

Wieder mal der Oberknaller! Sarah hat sich von einem Indexwert von 16 zu Beginn des Projektes (eher schwache Ausdauerleistung) in den mittleren bis guten Bereich „katapultiert“. Ihr Indexwert liegt jetzt bei grandiosen 13,9. Dies entspricht schon nicht mehr einer rein mittleren, sondern einer mittelguten Audauerleistung!

Wieder einmal große Klasse, welche Fortschritte Du gemacht hast, Sarah! Weiter so!

Es ist so großartig, welche Fortschritte Sarah in den letzten Monaten gemacht hat und zeigt mal wieder, dass der ganzheitliche Trainingsansatz super funktioniert und der richtige Weg zum Ziel ist.

Es geht nicht darum NUR abzunehmen, NUR Muskeln aufzubauen oder NUR die Ausdauer zu verbessern! Körperliche und geistige Fitness besteht aus vielen Säulen. Erst wenn diese Säulen optimal aufeinander abgestimmt werden, stellen sich ganzheitliche Veränderungen ein und man gelangt sukzessive in eine „Aufwärtsspirale“. Ein positiver Effekt nach dem anderen stellt sich ein und dies auf ganz natürliche Art und Weise, ohne irgendwelche Hilfsmittel! Das einzige was es dafür braucht, ist das Wissen über den „richtigen Weg“, Beharrlichkeit, Ausdauer und Disziplin … und Sarah ist das beste Beispiel wie es funktionieren kann 🙂

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Mal den Spieß umdrehen und den Trainer ans Limit bringen! Mit freundlicher Unterstützung von Djerba der Hannoveranerin.

Heute habe ich Andre und Sebastian zu meinem Pferd Djerba nach Jastorf genommen.
Ich war schon ganz gespannt darauf wie die beiden sich schlagen! Da beide aber sehr tierlieb sind, habe ich mir da keine großen Sorgen gemacht.

Das erste Kennenlernen lief schon mal sehr harmonisch. Obwohl meine Hannoveraner-Stute für ihre Rasse mit 1,58 m eher ein kleines Exemplar ist, empfand Andre sie doch eher als groß. 🙂 Hannoveraner können gut und gerne um die 1,70 m Stockmaß (gemessen am Widerrist) werden, manche werden sogar um 1,80 m. Auf der anderen Seite: Pferde sind so oder so schon große und imposante Tiere und können allein schon durch ihre Größe Respekt einflößen! Da Pferde Fluchttiere sind und sich gerne auch mal erschrecken können, ist Respekt und Vorsicht auch sehr wichtig.

Damit sich Djerba und Andre ein wenig besser kennen lernen, ging es zunächst ans Putzen. Zunächst war Djerba ein wenig skeptisch, aber nach und nach entspannte sie mehr und genoss die zusätzlichen Streicheleinheiten.

Nach einer kurzen Einweisung und ein kleiner Spaßeinlage von Djerba ging es ans Hufe auskratzen. Hier müssen die kleinen Steinchen und der Dreck entfernt werden, so dass der Huf schön gesund bleibt und keine Lahmheit auftritt.

Unter dem kritischen Blick von Djerba ging es dann auch ans Fegen. Der Dreck muss schließlich auch weg!

Jetzt ging es ans Satteln. Hier ist es wichtig, dass der Sattel richtig auf dem Pferd liegt und es keine Scheuerstellen gibt. Die Schulter muss genug Platz haben, der Sattel darf aber auch nicht zu weit hinten liegen. Es ist außerdem immens wichtig, dass der Sattel auf das Pferd angepasst wird (auch dem Reiter sollte der Sattel passen) um so Probleme im Bewegungsapparat zu vermeiden.

Auf geht’s!

Die Chemie bei den zwei Schönlingen scheint zu stimmen 😀

Um Andre zu zeigen, wie sensibel ein so großes Tier sein kann, habe ich die Arbeit mit Andre und Djerba auf dem Platz mit ein bisschen Horsemanship am Knotenhalfter begonnen. Scheinbar einfache Übungen wie Anhalten, losgehen, antraben und rückwärts am langen Seil haben wir probiert und es hat wirklich gut geklappt. Andre hat eine sichere Körpersprache, so dass Djerba ihm schnell gefolgt ist.

Ein wichtiges Spiel ist auch das „Jo-Jo“, hier wird das Pferd mit steigender Intensivität rückwärts geschickt. Reicht der Blick nicht, kommt der Fingerzeig. Reicht dieser nicht, kommt ein leichtes Pendeln des Seils ins Spiel usw. Bei dem Ganzen wird sich aus dem Herdenverhalten der Pferde bedient. Wer einmal Pferde frei auf der Wiese beobachtet, dem fällt auf, dass ständig ein Pferd ein anderes wegschickt (durch Drohen, Beißen, Schlagen). In der Rangliste höher gestellte schicken rangniedrige Pferde häufiger weg und stärken so ihre Position in der Herde. Insgesamt ist das Herdenverhalten sehr komplex und noch gar nicht 100%-tig erforscht.

Damit ein harmonisches Zusammenleben mit dem Pferd möglich ist, ist es wichtig, dass der Mensch als „Leitpferd“ akzeptiert wird. Aus diesem Hintergrund hat sich das „Horsemanship“ entwickelt.

Alle mit drauf!

Da Reiten an sich sehr komplex ist und hohe Anforderungen an die Koordination stellt, habe ich Andre und Djerba zunächst an die Longe genommen – natürlich nur mit Helm. Safety first!

Da Andre an sich sehr sportlich ist (wir haben es ja gewusst!), haben wir relativ schnell ein paar Übungen eingebaut. Schnell hat er leichter in den Takt im Trab gefunden und wurde mutiger und mutiger 🙂

Auch Djerba hat sich schnell entspannt und hat super gut mitgemacht.

Leider sitzen die Menschen heutzutage viel zu viel und das merkt man dann auch beim Reiten. So kleine Ideen wie „lass die Schlüsselbeine lächeln“ oder „stell dir vor, du bist eine Marionette und oben zieht einer an deiner Schnur“. Mit diesen Ideen im Kopf fällt es vielen leichter sich aufzurichten und groß zu machen.

 

Zu guter Letzt durfte Andre noch ein paar Runden allein im Schritt drehen. Ich habe zwei Hütchen aufgebaut und Andre hatte die Aufgabe hierherum eine Acht zu reiten. Gar nicht so einfach, hat er festgestellt! Aber für das erste Mal haben die beiden das wirklich gut gemacht. Kommentar des Fotografen: Moneyshot des Tages! Unglaublich diese Körperspannung- und haltung!

So geschafft! Erste Reitstunde erfolgreich absolviert! Ich bin auf beide stolz, dass sie es so gut gemacht haben.

Nach dem Reiten ging es dann wieder zum Putzplatz zum Absatteln und Hufe kontrollieren.

Es scheint ein wenig gefunkt zu haben bei den beiden 🙂

Endlich konnte Djerba (links) dann zu ihren Freundinnen auf den Paddock, ihre Portion Heu und das gute Wetter genießen!

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Sarah testet das neue Outdoor-Trainingsprogramm „inmotion FreestyleHIT“ am Königsberg in Uelzen

FreestyleHIT hieß es am letzten Wochenende für die liebe Sarah. Aber was heißt das genau?

„inmotion FreestyleHIT“ ist ein neues Outdoor Trainingsprogramm, welches Elemente des High Intensity Trainings (kurz: HIT) mit der Natur optimal verbindet. Bei diesem Training werden keinerlei Geräte oder Hilfsmittel verwendet. Lediglich das eigene Körpergewicht und „Dinge aus der Natur“ wie Steine, Baumstämme, Äste etc. dienen für das anstrengende Workout. Die FreestyleHIT Trainingseinheit dauert ca. 45-60 Minuten und ist ziemlich fordernd. Auch das FreestyleHIT ist ein Ganzköperworkout welches Kraft, Beweglichkeit, Koordination und maßgeblich die Ausdauer trainiert. Anders als bei den meisten Workouts, wird hier nicht über die „Zeit“ sondern über die „Wiederholungszahl“ gearbeitet. Ein sogenanntes „Repetition Workout“.

Wieso? Weshalb? Warum? Erkläre ich euch gerne bei einem Probetraining. Das 1. kostenlose Probetraining im „inmotion FreestyleHIT“ findet am 01.04.2017 von 11 bis 12 Uhr am Königsberg in Uelzen statt. Derzeit gibt es noch wenige freie Plätze … meldet Euch also am Besten direkt an 😉 https://www.inmotion-personal-training.de/aktuelle-termine/trainingsanmeldung-online/

Aber da Sarah jetzt ja schon einige Zeit dabei ist und Ihr Fitnesslevel bereits merklich steigern konnte, muss Sie heute „ran“ 😉

Beim FreestyleHIT wird der Körper in kurzer Zeit von „0 auf 100“ (oder war es 120 ? 😉 ) gepuscht. Es wird Schnell- und Explosivkraft benötigt und unsere aerobe und anaerobe Ausdauer trainiert. Das bedeutet vor so einer Trainingseinheit intensiver denn je AUFWÄRMEN und den Körper langsam auf die kommende Belastung einstimmen und auf „Betriebstemperatur“ bringen. Nicht nur die Herzfrequenz soll hier langsam erhöht werden, auch Knorpel und Gelenke werden durch ein gezieltes Warm-up optimal auf die Belastungen vorbereitet.

„Deep Squats“ dürfen hier natürlich bei keinem „Warm-up“ fehlen. Und auch …

… unsere Rumpfmuskulatur muss gut erwärmt werden.

Noch ein paar lockere Push-ups an der Bank und schon geht es auf die Runde „FreestyleHIT“.

Die Basis beim FreestyleHIT bilden: 1. Der Lauf und 2. funktionelle Eigengewichtsübungen, die während des gesamten Workouts durch komplexe High Intensity Übungen ergänzt werden.

1. Station: Step jumps. In Kombination mit dem richtigen Bein- UND Armeinsatz, ist diese Übung, intensiv ausgeführt, eine sehr effektive HIT Übung, die dich erst mal ordentlich in Schwung bringt.

2. Station: Hockwende. Eine Übung die viele noch aus der Schulzeit kennen. Auch diese Übung kann man mit der richtigen Technik sehr effektiv durchführen. Viele sind anschließend erstaunt wie anstrengend diese Übung sein kann 🙂

3. Station: Lunges. Ja, die Ausffallschritte. Immer wieder sind sie mit dabei. Diesmal allerdings mit einer hohen Instabilität durch die Schaukel. Wer Ausfallschritte sauber beherrscht, sollte sich langsam an Instabilitäten herantrauen. Hier werden die Muskeln zum Teil nochmal ganz anders angesprochen und zusätzlich wird die Tiefenmuskulatur dadurch trainiert, dass der Körper nicht nur mit der eigentlichen Übungen zu tun hat, sondern auch permanent damit beschäftigt ist, stabil zu bleiben und die Instabilität auszugleichen. Oftmals wundert man sich am nächsten Tag, dass eine Übung die man vielleicht schon hundertmal gemacht hat, durch diese kleinen Veränderungen zu ordentlich Muskelkater führt 😉 Probiert es aus!

4. Station: Crunches. Heute geht es den Bauchmuskeln auf der Bank an den Kragen 🙂

Und als Basis immer wieder laufen. Beim FreestyleHIt ist man zu 95 % immer in Bewegungen. Das macht dieses Training nicht nur anstrengend, sondern auch besonders effektiv.

5. Station. Kreuzheben mit Baumstamm. Beim Kreuzheben ist ein gerader Rücken pflicht. Zusätzlich zum unteren Rücken trainieren wir mit dieser Übung Beine, Arme, Schultern und den Nacken.

6. Station. Bergauflauf mit leichtem Zusatzgewicht :-). Bergläufe und kurze Sprints dürfen auch im FresstyleHIT nicht fehlen. Hier geht´s für Sarah den Berg hinauf …

7. Station. Relax! Nach 6 harten Stationen ist für Sarah eine kurze Pause angebracht. Mentales Training ist eine wichtige Säule im Training und sollte nicht vernachlässigt werden. Nur wer mental fit ist und den seinen Kopf „im Griff“ hat, kann eine gute Leistung erbringen. Am Gipfel angekommen, ging es für Sarah 5 Minuten auf eine „Reise“. Bewusst atmen, Konzentration und Fokussierung auf den eigenen Körper. Neue Energie für die letzten Stationen tanken.

8. Station. Push-the-Trainer 🙂

9. Station. Lunges mit Ast. Und noch mal Ausfallschritte. Dieses mal diente ein Ast zur Stabilisierung und als kleine Zusatzgewicht. Zusätzlich gab es einen kleinen Anstieg zu bewältigen.

10. Station. Rudern am Reck. Das Reck ist ebenfalls ein Gerät, das viele sicherlich noch aus der Schule kennen. Auch wenn es schon etwas historisch ist, ist es ein super vielseitig nutzbares Trainingsgerät. Sarah trainiert heute den Rücken. Wichtig hierbei, nicht die Stabilität in der Hüfte verlieren. Maximale Rumpf- und Bauchspannung.

11. Station. Shoulder-Press mit Ast. Bei der letzten Station für Sarah ging es heute auf die Schulter (und auf die Beine). Shoulder-Press, kombiniert mit Squats bietet zu guter Letzt dem gesamten Körper noch mal einen „krönenden Abschluss“ 😉

Super gemacht, Sarah !!! Du hast es echt mal wieder richtig „gerockt“. Sichtlich geschafft, aber zufrieden ging es ins Wochenende 🙂

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Die erste richtige Outdoor Trainingseinheit in der Gruppe – Sarah gibt Vollgas … oder AUTSCH! Wo habe ich denn überall Muskeln?!

Nachdem alle „Vorarbeiten“ erledigt waren und Sarah Anfang der Woche die ersten „Outdoor-Übungen“ mit Bravour gemeistert hatte, stand für sie am 14. Januar die erste richtige Trainingseinheit im „inmotion Outdoor Zirkel“ am Oldenstädter See auf dem Programm.  Das bedeutete viele neue Bewegungsabläufe und Übungen, die Sarah bis dato noch nicht, oder nur am Rande kannte. Und das auch noch bei feinstem „Schmuddelwetter“ und knapp über 0° (Naja, zumindest wärmer als das letzte Mal 🙂 ). Egal! Saubere Ausführung der Übungen hieß das Stichwort für heute! Nach einem intensiven Aufwärmprogramm bei den kühlen Temperaturen wurde im Zirkeltraining ein erstes Ganzkörperworkout durchgeführt. Gestartet wurde bei einem Puls von cirka 75 … am Ende ging er auch schon mal über 160 🙂

Nach knapp 60 Minuten hatte Sarah Ihre erste Outdoor-Trainingseinheit erfolgreich gemeistert und der Trainer war sichtlich stolz auf Sie 🙂

Sarahs Fazit nach dem ersten Training: Erschöpft aber glücklich! Wie hart können Übungen mit eigenem Körpergewicht eigentlich sein?!

Sarahs Fazit am ersten Tag nach dem Training: „AUTSCH! Wo habe ich denn überall Muskeln?!“ 🙂

Natürlich heißt es für Sarah ab sofort auch Gas zu geben, wenn Ihr Personal Trainer mal nicht dabei sein kann. Daher wurden abschließend noch erste Übungen für das Home Workout besprochen, welches Sarah ab sofort, neben den gemeinsamen Trainingseinheiten, durchführt.

Also seid gespannt auf die erste Trainingseinheit bei Sarah zu Hause …

Die erste Station für Sarah war der Sling-Trainer. Mit dem Sling-Trainer kann man eine Vielzahl unterschiedlicher Muskelgruppen effektiv mobilisieren und trainieren. Zusätzlich bietet dieses Trainingsgerät durch unterschiedliche Variationen und der einfachen Möglichkeit Übungen „instabiler“ zu machen, großes Potenzial für Übungen im Bereich Kraft, Beweglichkeit und Koordination. Gerade für Einsteiger ist es durch seine unterstützenden Eigenschaften bei der Übungsausführung gut geeignet. Daher haben wir Sarah zu Beginn direkt mal an „den Baum gehängt“ 🙂

Weiter geht’s auf die Matte. Der „Russian Twist“ ist direkt recht anspruchsvoll, daher bleiben Sarahs Füße auch vorerst auf dem Boden und heben sich nicht ab, wie eigentlich bei dieser Übung vorgesehen. Die Übung beansprucht insbesondere die schrägen Bauchmuskeln, weil es sich um eine drehende Bewegung handelt. Aber auch die gerade Bauchmuskulatur und die unteren Bauchmuskeln werden beim „Russian Twist“ effektiv trainiert. Zusätzlich arbeiten die Arme und die Schultern sowie der Rücken bei der Übung mit.

Beim „Warm-up“ schon mit auf dem Programm, geht’s mit den Ausfallschritten oder auch „Lunges“ weiter. Eine „Basisübung“ die natürlich auch in Sarahs Training von Beginn an nicht fehlen darf. Hier geht’s primär auf Beine und Po. Erfahrungsgemäß haben Einsteiger zu Beginn oftmals Schwierigkeiten mit der korrekten Körperhaltung und der Körperspannung, die wichtig für eine korrekte Ausführung ist. Die ersten „Lunges“ wurden von Sarah wirklich gut gemeistert.

Rumpfstabilität! Bei einem Großteil von Übungen eine der wesentlichen Faktoren für eine saubere Ausführung. Zusätzlich ist eine zu schwache oder untrainierte Rumpfmuskulatur einer der Hauptfaktoren für Alltagsbeschwerden wie Rückenschmerzen! Ergo beugt ein starker Rumpf Rückenschmerzen vor und bringt dich im Alltag „nach vorn“. Sarah startet heute mit der „Mutter aller Übungen für einen starken Rumpf“, dem Plank.

Nach dem „Plank“ bringen wir Sarahs Kreislauf noch mal in Schwung. Der „Mountain Climber“ soll auch zu Beginn nicht fehlen. Wenn auch in einer etwas niedrigeren Intensität. Diese Übung ist ebenfalls ein Klassiker unter den Übungen mit eigenem Körpergewicht, da sie viele verschiedene Muskelgruppen trainiert. Zum Beispiel den Trizeps, Rückenstrecker, Gerader Bauchmuskel, Quadrizeps, Beinbizeps, Gesäßmuskel und die gesamte Brustmuskulatur.

Vorletzte Übung … kurze Verschnaufpause 🙂 Schulterziehen mit dem Tube „zur Entspannung“ bevor Sarah noch mal alles geben muss.

Und selbstverständlich muss Sarah auch bei ihrem ersten Outdoor-Workout mit Personal Trainer „an die Seile“. Das Battle Rope als eine DER Übungen aus dem Functional-Fitness-Bereich, bringt ihre Herzfrequenz noch mal richtig in die Höhe. Ob Sarah will oder nicht, mit diesem grandiosen Trainingsgerät wird Sie sich zukünftig noch sehr häufig auseinandersetzen müssen. Es bietet unendlich viele Übungsmöglichkeiten und fördert zu dem sehr schnell die mentale Stärke. Warum? Weil man das Ding am liebsten nach kurzer Zeit wieder aus der Hand feuern möchte … aber dennoch weiter macht (wenn der Trainer dabei ist) 🙂

 

 

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Sarah´s aktiver Start in das Projekt – Die ersten Übungen an der frischen Luft

Die 2. Kalenderwoche des Jahres 2017 hatte es für Sarah direkt in sich. Bei ca. – 5 Grad (Gefühlt irgendwas bei – 30, aber wenigstens war die Sonne zu sehen 😉 ) ging es das erste mal nach draußen. Dies sind zwar keine Temperaturen, um direkt „Vollgas“ zu geben, aber ein paar grundlegende Übungen als sanften Einstieg in die Trainingsbelastung und ein wenig Leistungsdiagnostik waren schon drin. 🙂

Leichtes aufwärmen bei winterlichen Temperaturen am Oldenstädter See in Uelzen. Wir starten mit leichten Laufen auf der Stelle.

Natürlich dürfen die „Hampelmänner“ bei keinem Aufwärmprogramm fehlen, um den Kreislauf in Schwung zu bringen. Das Training bei diesen Temperaturen ist nicht zu unterschätzen und erfordert von unserem Körper (und Geist) alles ab, da wir es in der Regel nicht mehr gewohnt sind, bei sehr niedrigen Temperaturen körperliche Höchstleistungen zu bringen. Daher sollten stets einige Trainingsregeln bei niedrigen Temperaturen beachtet werden.

Da der Körper bei niedrigen Temperaturen länger braucht, um warm zu werden, und Sehnen, Bänder, sowie Muskeln durch die Kälte „anfälliger“ für Verletzungen und Verspannungen sind, sollte mehr Zeit als sonst in das „Warm-up“ investiert werden.

Korrekte Bewegungsabläufe sind wichtiger denn je, da kleinste Fehler in der Ausführung der Bewegungen bei der Kälte zu besonders unangenehmen Verspannungen, Zerrungen oder Verletzungen führen können.

Zum Training sollte in jedem Fall geeignete (warme) Kleidung getragen werden. Das „Zwiebelprinzip“ kann hier sinnvoll sein, falls man noch nicht richtig abschätzen kann, wie warm es einem wirklich wird. Ausziehen geht immer, frieren beim Training hingegen ist immer sehr unschön.

Ein weiterer wichtiger Faktor beim Training an kalten Tagen ist die Atmung. Damit wir nicht direkt unsere Lunge „schockfrosten“ und uns womöglich direkt eine Erkältung einfangen, sollte die kalte Luft beim Einatmen bestmöglich erwärmt werden. Es empfiehlt sich gerade bei kalten Temperaturen, langsam durch die Nase ein und durch den Mund auszuatmen. Wenn es zu kalt wird, kann ein Halstuch sinnvoll sein, welches vor den Mund gebunden wird und die Luft zusätzlich erwärmt.

Keine Angst, Sarah hat das Warm-up perfekt gemeistert. Der Blick ist reine Motivation für den anstehenden „Harvard-Step-Test“ 🙂

Der „Harvard-Step-Test“ nutzt die Erholungsfähigkeit nach einer dauerhaften Belastung als Fitness-Index. Hierzu wird die Pulsfrequenz in regelmäßigen Abständen nach der Belastung ermittelt. Das Ziel des Tests ist die Messung der allgemeinen aeroben Ausdauer, sowie der Kraftausdauer der Beinmuskulatur. Da der Test mit einfachen Mitteln durchzuführen ist, findet er in der Praxis häufig Anwendung. Man benötigt im Allgemeinen lediglich eine Uhr (bzw. Pulsuhr) und einen Aufstieg.

Ablauf: Die Testperson steigt in 3 Minuten auf die Stufe insgesamt 90x mit beiden Beinen hinauf und herunter, das heißt 1x = rauf, rauf, runter, runter. Wenn möglich sollte ein Metronom mit 120 BPM verwendet werden, um den Auf- und Abstieg zu tackten.

Gemessen werden der Ruhepuls (RP) vor der Belastung, der Belastungspuls (BP) am Ende der 3 Minuten und der Erholungspuls EP (eine Minute nach dem Testende). Aus diesen drei Werten wird der Leistungsindex (LI) nach folgender Formel berechnet und anschließend der individuelle Fitness-Index einer Tabelle entnommen.

Leistungsindex = (RP + BP + EP – 200) : 10

Bei Sarah ergab sich beim Ihrem ersten „Harvard-Step-Test“ ein Indexwert von 16, was einer eher schwachen Grundlagenausdauer entspricht. Aber dafür gibt Sie ja auch in den nächsten Monaten Vollgas! Der nächste Test wird sicherlich schon anders aussehen 🙂

Am Wochenende steht dann das erste Gruppentraining im „inmotion Outdoor Zirkel“ auf dem Programm … juhu! 🙂